Nicht nur am Wochenende, auch zum Schulstart in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland am Montag zeigt sich das Wetter frühherbstlich. Daher: Zwiebellook ist angesagt! 14 Grad sind morgens schon das Höchste der Gefühle, dazu ist der Himmel überwiegend bewölkt. Vor allem im Flach- und Hügelland kann es auch noch regnen. Tagsüber wird es dann aber schnell wärmer, die Temperaturen steigen auf bis zu sonnige 22 Grad.
In Tirol, Kärnten, dem Salzburger Land und in der Steiermark verläuft der Wochenstart ebenso regnerisch. Die Sonne zeigt sich am ehesten ganz im Westen und im äußersten Osten.
Ab Dienstag sorgt dann aber Hoch "Jurij" wieder für stabile Bedingungen. Zwar können – typisch für den startenden Herbst – morgendliche Nebelfelder für einen grauen Start in den Tag sorgen, nach deren Auflösung scheint aber im ganzen Land die Sonne. Dazu klettern die Temperaturen wieder auf ein spätsommerliches Niveau mit meist 20 bis 26 Grad, Mittwoch und Donnerstag sind punktuell sogar wieder 28 Grad möglich.
Die 30-Grad-Marke könnte am ehesten am Samstag wieder fallen. Solch sommerliche Temperaturen sind im September nicht so außergewöhnlich, wie man vielleicht denken mag. So gab es im September 1947 gleich 14 heiße Tage mit 30 Grad und mehr in Österreich. "Der absolute Temperaturrekord für den September ist jedoch in weiter Ferne, er stammt aus der jüngeren Vergangenheit", erklärt Manfred Spatzierer, Wetterexperte der Österreichischen Unwetterzentrale (www.uwz.at) "Am Monatsersten vor fünf Jahren wurden in Pottschach-Ternitz schweißtreibende 36 Grad gemessen."
Die 30-Grad-Marke liegt hierzulande übrigens bis in den Oktober hinein in Reichweite: Der späteste Termin für einen 30er in Österreich datiert vom 5.10.1983 aus Deutschlandsberg.