Für die Schüler in Wien und Niederösterreich hat gestern wieder die Schule begonnen. In der Klasse mit dabei sein durften nur jene, die vor dem Unterrichtsbeginn einen negativen "Nasenbohrer-Test" abgeliefert hatten. Bei einem Fototermin in der Sport-Mittelschule Wittelsbachstraße in Wien-Leopoldstadt hob Bildungsminister Faßmann die "zusätzliche Sicherheit" hervor, die diese Tests bringen sollen. Und tatsächlich: Alleine in Wien wurden am ersten Tag der Schnelltestungen 32 positive Fälle registriert – quer über alle Schultypen verteilt.
Stichproben des Ministeriums zeigen, dass nur knapp mehr als 1 Prozent der Schüler die Teilnahme an den Testungen verweigert hat. 5 Prozent hatten keine Einverständniserklärung der Eltern mit, wollen diese aber heute nachliefern. Und: 6 Prozent wurden von den Eltern begleitet – die sich dafür auch testen lassen mussten.
Bisher wurden 6,3 Millionen Tests an die Schulen ausgeliefert. Jede Woche sollen 2,2 Millionen dazukommen.