Schultests "entlarvten" in Wien 32 Corona-Fälle

"Nasenbohrer-Test" im Schul-Einsatz
"Nasenbohrer-Test" im Schul-EinsatzPicturedesk
Durch die "Nasenbohrer-Tests" für Schüler konnten am ersten Tag 32 Corona-Fälle gefunden werden. Nur 1 Prozent der Schüler verweigerte die Teilnahme. 

Für die Schüler in Wien und Niederösterreich hat gestern wieder die Schule begonnen. In der Klasse mit dabei sein durften nur jene, die vor dem Unterrichtsbeginn einen negativen "Nasenbohrer-Test" abgeliefert hatten. Bei einem Fototermin in der Sport-Mittelschule Wittelsbachstraße in Wien-Leopoldstadt hob Bildungsminister Faßmann die "zusätzliche Sicherheit" hervor, die diese Tests bringen sollen. Und tatsächlich: Alleine in Wien wurden am ersten Tag der Schnelltestungen 32 positive Fälle registriert – quer über alle Schultypen verteilt.

99 Prozent nahmen an Tests teil

Stichproben des Ministeriums zeigen, dass nur knapp mehr als 1 Prozent der Schüler die Teilnahme an den Testungen verweigert hat. 5 Prozent hatten keine Einverständniserklärung der Eltern mit, wollen diese aber heute nachliefern. Und: 6 Prozent wurden von den Eltern begleitet – die sich dafür auch testen lassen mussten.

Bisher wurden 6,3 Millionen Tests an die Schulen ausgeliefert. Jede Woche sollen 2,2 Millionen dazukommen.

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