Schumacher-Zorn! Mazepin-Manöver "lebensgefährlich"

Mick Schumacher und Nikita Mazepin im Infight.
Mick Schumacher und Nikita Mazepin im Infight.picturedesk.com
Hass-Pilot Nikita Mazepin kommt nicht aus den Negativ-Schlagzeilen. Die Familie Schumacher schießt sich immer mehr auf den Kollegen ein.

Max Verstappen feierte am Sonntag vor 70.000 Fans den Heimsieg in Zandvoort. Die Stimmung war bei der Rückkehr an die Traditionsstrecke nach 36 Jahren am Kochen. Nur im Haas-F1-Team war keinem so recht zum Feiern zumute.

Dass der Speed der Boliden nicht mit dem Rest des Feldes mithalten kann, ist ohnehin bekannt. Nun spitzt sich aber der interne Streit der beiden Fahrer immer mehr zu. Mick Schumacher hat die Nase gestrichen voll. Er beschwert sich zum wiederholten Male über seinen Kollegen Nikita Mazepin. Der Russe hat sich in seinem ersten Jahr in der Formel 1 schon jede Menge Feinde gemacht. Er fällt mit rücksichtslosen und teils gefährlichen Manövern auf.

So auch in den Niederlanden. Schumacher: "Ich bin auch heute sehr sauer. Ich habe heute nichts über den Funk gesagt, weil es auch in Baku keinen Sinn gemacht hat. Es ist einfach schade. Er hat mein Rennen kaputt gemacht, da mein Frontflügel kaputt war und ich in die Box kommen musste."

Mazepin ließ Schumacher nicht überholen, zuckte auf der Start-Ziel-Geraden, drängte den Deutschen fast in die Mauer: "Es war gefährlich. Wenn ich in die Mauer an der Boxengasse fahre, geht das Auto hoch in die Luft und vielleicht auf die Zuschauer oder weiß der Teufel, was da passieren kann. Wir fahren da 280 km/h."

Ralf Schumacher außer sich vor Wut

Deutliche Worte fand auch Ralf Schumacher, Micks Onkel: "Mick war hinter Nikita, in perfekter Position zu überholen. Mazepin zuckt dann und zieht einfach rüber und macht Mick dabei den Vorderflügel kaputt. Solche Aktionen bei Hochgeschwindigkeiten sind lebensgefährlich."

Und Mazepin? Der 22-Jährige nahm in der "Bild" Stellung, zeigte dabei keine Reue: "Ich bin vorne geblieben, habe mich an die Regeln gehalten und einen guten Job gemacht." Warum er auch beim Teamkollegen nicht zurückstecke? "Das spielt keine Rolle, ich muss vor jedem anderen Fahrer bleiben."

Der PS-Rüpel strapaziert die Nerven seines Teams. Das Problem: Er hat das Cockpit, weil sein Vater, ein Milliardär, Sponsor des Teams ist. Von einem zeitnahen Aus ist daher nicht auszugehen.

Schumacher wurde in Zandvoort übrigens Letzter. Mazepin kam wegen eines technischen Gebrechens nicht ins Ziel.

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