Schuss beendet Verfolgungsjagd durch Floridsdorf

Bild: Fotolia (Symbol)

Als ein 20-Jähriger am späten Dienstagabend in eine Verkehrskontrolle in Floridsdorf geriet, suchte er das Weite. Mit hohem Tempo und ohne Licht versuchte der junge Mann der Polizei zu entkommen. Nach einem Zusammenstoß mit einem Polizeiauto flüchtet er zu Fuß weiter, erst ein Schreckschuss konnte ihn stoppen.

Gegen 23 Uhr entzog sich der Lenker der Anhaltung am Romaplatz. Ohne Beleuchtung und Kennzeichen raste er teilweise mit bis zu 100 km/h in Richtung Arbeiterstrandbadstraße und brachte andere Autolenker und Fußgänger in große Gefahr.

Reifenschaden stoppte Flucht auf vier Rädern

Der Wagen stieß im Zuge der Verfolgung mit einem Streifenwagen zusammen. Wegen eines Reifenschadens sprang der Lenker aus dem Fluchtfahrzeug und lief in Richtung Alte Donau. Er ignorierte die Warnungen der Beamten.

Schließlich gab ein Polizist einen Warnschuss ab und leistete auf diese Weise die nötige "Überzeugungsarbeit". Der junge Mann gab auf und ließ sich widerstandslos festnehmen. In seinem Auto wurden Suchtmittel und gestohlene Kennzeichentafeln sichergestellt.

Lange Liste an Vorwürfen

Der Verdächtige befindet sich in Haft, er muss sich wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, Gefährdung der körperlichen Sicherheit, Urkundenunterdrückung, Vergehens nach dem Suchtmittelgesetz und mehrerer Verkehrsübertretungen verantworten.

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