In der Nacht auf Freitag hatte sich im Gebäude der Pensionistin ein Beinahe-Blutbad abgespielt. Gegen 22.30 Uhr bemerkte der Nachbar, ein Vertrauter der Frau, Licht im Haus und wurde sofort stutzig. Mit dem Schlüssel sperrte er die Eingangstüre auf und sah im Wohnzimmer eine dunkel gekleidete Person.
In diesem Moment erblickte der Mann ein Mündungsfeuer, ließ sich reflexartig zu Boden fallen - krachend schlug das Projektil in die Wand ein. Der Unbekannte suchte via Terassentüre das Weite. Eine Sofortfahndung der Polizei mit Hunden und Cobra verlief negativ.
Die Polizei bittet nun um Hinweise: Wer hat am 7. Mai zwischen 22 und 23 Uhr im Bereich der Hochbergstraße eine verdächtige Person gesehen?
Für hilfreiche Tips wurde ein Kopfgeld in der Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt - mehr dazu lesen Sie hier.
Die Hausbesitzerin wusste gar nichts vom Polizeiaufruf samt Geldauslobung, zeigte sich darüber wenig erfreut: „Ich wäre schon gerne davor informiert worden, immerhin ist jetzt meine Adresse öffentlich. Im Wohnzimmer habe ich zwei Löächer und es fehlen die Sparbücher. Irgendwie eine komische Geschichte."