Schüsse bei Protest in türkisch besetztem Syrien

Die syrische Stadt Al-Bab wird von mti der Türkei verbündeten islamistischen Rebellen kontrolliert. Wegen Übergriffen demonstrierten Bewohner. Türkische Soldaten griffen zur Waf

Nicht erst seit der Invasion der nordwestlichen Kurden-Provinz Afrin ist die türkische Armee in Syrien. Bereits vor zwei Jahren marschierten türkische Truppen zusammen mit islamistischen Rebellengruppen in der nördlichen Provinz Aleppo, rund um die Stadt Al-Bab, ein und eroberten sie von den Kurden und ihren Verbündeten.

Seitdem geben türkische Militärs dort den Ton an. Einstige Rebellenmilizen wurden von der türkisch dominierten Verwaltung zu lokalen Sicherheitskräften gemacht. Doch die Stimmung in Al-Bab droht derzeit zu kippen. Die Bewohner von Al-Bab begehren gegen die Rebellen-Milizen auf. Auslöser waren Rebellen der Sicherheitskräfte, die Angestellte eines Krankenhauses misshandelten.

Übergriffe und Korruption

Auch zuvor gab es laut Berichten regelmäßig gewalttätige Übergriffe, zudem grassiere die Korruption. Als mehrere Bewohner dagegen öffentlich protestierten, griffen türkische Soldaten zur Waffe und schossen in die Luft. Zeugen filmten den Zwischenfall mit ihren Handys. Wenige Augenblicke später ist ein Mann mit einer blutenden Kopfverletzung zu sehen.

Auch zwischen den zwei Rebellen-Milizen, die die Sicherheitsbehörden stellen, eskaliert der Machtkampf. Es geht um Kontrolle in der Großstadt. Dieser Machtkampf soll in den vergangenen Tagen eskaliert sein. Es kam zu bewaffneten Auseinandersetzungen und Toten.

(red)

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