Österreich

Schüsse in Siedlung waren "Paintball-Übung"

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:29

Große Aufregung Mittwochabend in der Karl-Steiger-Straße in Linz. Besorgte Anwohner hörten Schüsse in der Siedlung, alarmierten die Polizei. Die Beamten entdeckten bei einem Hauseingang vier Männer, einer davon hielt ein Gewehr in der Hand.

Gegen 22.30 gingen mehrere Anrufe bei der Polizei ein. Besorgte Anwohner meldeten Schüsse in der Wohnsiedlung. Beamte der Polizeiinspektion Linz-Sonderdienste konnten die Schüsse rasch lokalisieren. Vor einem Hauseingang trafen sie auf vier Männer. Eine Person hielt ein Gewehr in der Hand.

Pistole gezogen

Mit gezogener Pistole forderten die Polizisten die Männer auf sich auf den Boden zu legen. Rasch stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um ein "Paintball-Gewehr" handelte. Der Schütze, ein 19-jähriger Linzer, gab danach an, dass Freunde bei ihm zu Besuch waren.

Einer seiner Freunde wollte wissen, wie es ist, wenn man eine Farbkugel auf das Helmvisier geschossen bekommt. Deshalb "übten" die Männer vor dem Wohnhaus. Der 19-Jährige zeigte sich einsichtig, dass es keine gute Idee war.

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