Schussverletzungen bei beiden Leichen

Dem Wohnhausbrand in Gramastetten dürfte ein Familiendrama vorangegangen sein. An beiden Leichen wurden bei der Obduktion am Mittwochnachmittag Schussverletzungen festgestellt. Das bestätigte Ermittler Gisbert Windischhofer im Gespräch mit "Heute".

Dem Wohnhausbrand in Gramastetten dürfte ein Familiendrama vorangegangen sein. An beiden Leichen wurden bei der Obduktion am Mittwochnachmittag Schussverletzungen festgestellt. Das bestätigte Ermittler Gisbert Windischhofer im Gespräch mit "Heute". 
Was genau in dem Holzriegelbau in Gramastetten bei Linz passierte, müssen die Kriminalisten noch herausfinden. Klar ist bisher: In der Nacht auf Mittwoch um 0.54 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, weil das Haus in Vollbrand stand.

Sofort rasten sechs Feuerwehren aus der Umgebung zum Brandort. Beim Löschen machten Feuerwehrleute dann im Eingangsbereich eine erste grausige Entdeckung: Sie fanden die Leiche eines Mannes, neben ihm lag am Boden ein Gewehr. Die Vermutung: Es handelt sich um Besitzer Wolfgang S. (52). Da seine Frau Sabine S. (46) nicht da war und auch am Handy nicht zu erreichen war, befürchteten Ermittler, sie könnte noch im Haus sein.

Gebäude einsturzgefährdet

Da das Gebäude stark einsturzgefährdet war, durften die Beamten am Mittwoch erst zu Mittag ins Haus. Dort fanden sie eine weibliche Leiche, beide wurden zur Obduktion gebracht.

Am späten Dienstagnachmittag stand fest: Beide Toten weisen Schusswunden auf. Die Polizei geht von Mord und Selbstmord aus. Demnach dürfte der Mann die Frau erschossen haben, danach sich selbst. Gewissheit gibt es dafür allerdings noch nicht, da derzeit noch kein Motiv vorliegt.

"Wir werden am Donnerstag Verwandte des Paares befragen", so Gisbert Windischhofer vom Landeskriminalamt. Kinder hatten die beiden keine. Ob Brandbeschleuniger verwendet wurde, muss laut Polizei ebenfalls noch untersucht werden.

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