Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) könnten einen wichtigen Rückschlag in ihrem Kampf um staatlich finanzierte Sicherheit in Großbritannien erleiden. Im zuständigen Komitee herrscht offenbar große Nervosität darüber, dem Paar Schutz auf Steuerzahlerkosten zu gewähren.
Der Grund für die Zurückhaltung: Die Verantwortlichen befürchten eine massive Gegenreaktion aus der Bevölkerung. Während Politiker das Risiko für zu groß halten und deshalb gegen eine Genehmigung tendieren, sehen Polizei- und Sicherheitsexperten die Lage anders.
Wie der "Telegraph" berichtet, sagte ein Insider: "Die politische Seite glaubt, dass es zu viel Risiko gibt, während die Polizei- und Sicherheitschefs der Ansicht sind, dass er es aufgrund der bestehenden Bedrohung unbedingt haben muss."
König Charles' jüngster Sohn und Meghan verloren ihre Sicherheitsprivilegien in Großbritannien, nachdem sie sich 2020 von ihren royalen Pflichten zurückgezogen hatten. Der fehlende Schutz hindert Harry seither daran, mit Meghan und den gemeinsamen Kindern Prinz Archie (6) und Prinzessin Lilibet (4) nach England zu reisen.
Das Paar gibt nach eigenen Angaben jährlich Millionen für private Sicherheit aus. Harry und Meghan boten sogar an, die Kosten für den Schutz in Großbritannien selbst zu übernehmen – doch dieses Angebot wurde abgelehnt.
Bereits 2022 machte Harry deutlich, dass er sich in Großbritannien nicht sicher fühle. In seinem Buch "Reserve" begründete er dies damit, dass seine Familie "gut dokumentierten neonazistischen und extremistischen Bedrohungen" ausgesetzt gewesen sei.
Im Mai 2025 verlor Harry eine Berufung auf staatlichen Schutz. Daraufhin richtete er ein dringendes Statement an den Innenminister und forderte eine Überprüfung des Verfahrens. Er bezeichnete seinen Appell als "letzten Ausweg".