Deshalb scheiterte der Deal

Schwab-Rückkehr zu Rapid: "Gegen mich entschieden"

Stefan Schwab trifft mit Ried auf seinen Ex-Verein Rapid. Vor dem Duell verriet er, wie knapp er vor einer Rückkehr stand und woran sie scheiterte.
Sport Heute
09.08.2026, 09:35
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Nur ein "Ja" hat gefehlt und Stefan Schwab wäre nicht gegen, sondern im Rapid-Trikot aufgelaufen. Sechs Jahre nach seinem Abschied aus Hütteldorf kehrte der mittlerweile 35-Jährige im Sommer nach Österreich zurück, heuerte in Ried an. Mit den Grün-Weißen gab es dabei erneut intensive Gespräche. Jetzt verrät er, wieso die Rückkehr scheiterte.

Im "Kurier"-Interview offenbarte der ehemalige Kapitän der Hütteldorfer pikante Details über seine Vereinssuche im Sommer. "Auch mit Rapid hat es wieder sehr konkrete Gespräche gegeben", erzählt Schwab.

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Doch ausgerechnet der wichtigste Mann entschied sich gegen eine Rückholaktion des Mittelfeldspielers. "Am Ende hat sich Trainer Hoff Thorup gegen mich entschieden", gestand der 35-Jährige.

Kein Groll gegen Hoff Thorup

Übel nimmt der ehemalige Rapid-Kapitän dem Dänen die Entscheidung nicht. Im Gegenteil: "Aber ich kann Hoff Thorup schon verstehen: Er kennt mich überhaupt nicht. Da hole ich als Däne auch nicht unbedingt einen 35-Jährigen, der bei Kiel meistens Ersatz war."

Statt eines Comebacks in Hütteldorf landete Schwab schließlich bei Bundesliga-Aufsteiger Ried. Dort wartet nun ausgerechnet im ersten Heimspiel das Duell mit seinem langjährigen Ex-Klub. Für Schwab eine besondere Partie – auch wenn er vorerst versucht, die Emotionen im Zaum zu halten.

"Im Guten gegangen"

"Ich freue mich, weil ich im Guten gegangen bin", sagt der Mittelfeld-Routinier. An seinen Abschied im Jahr 2020 hat er besondere Erinnerungen. Während des ersten Corona-Lockdowns organisierte Schwab gemeinsam mit Christopher Dibon einen Gehaltsverzicht der Mannschaft, um dem finanziell angeschlagenen Verein zu helfen.

"Auch deshalb gibt es nicht nur von meiner Seite Riesenrespekt. Es wird ein sportlich heißes Duell, in Hütteldorf wird es dann für mich vielleicht noch emotionaler werden."

Mehrere Klubs wollten Schwab

Ried war bei seiner Rückkehr nach Österreich keineswegs die einzige Möglichkeit. Bereits seit längerer Zeit stand Schwab mit Sportdirektor Wolfgang Fiala in Kontakt. "Ich finde spannend, was er als Sportdirektor macht", erklärt der 35-Jährige.

Die Entscheidung zog sich dennoch hin, weil Rieds Trainerfrage erst spät geklärt wurde. Auch andere österreichische Vereine machten Schwab Avancen. "Die Vienna und Blau-Weiß Linz haben sich extrem um mich bemüht."

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