Ehefrau zerstückelt, weil sie mit Bub schwanger war

Die Leiche der Frau wurde in der Nähe einer Baustelle zwischen Schutt entsorgt. Symbolfoto
Die Leiche der Frau wurde in der Nähe einer Baustelle zwischen Schutt entsorgt. SymbolfotoBild: picturedesk.com

Die geschändete Leiche der Inderin wurde von Müllmännern der Stadt Hyderabad entdeckt: Offenbar wollte der Täter die Geburt des Kindes mit allen Mitteln verhindern.

Nur Tage nachdem die Vergewaltigung eines acht Monate alten Babys durch den eigenen Cousin ("heute.at berichtete) ganz Indien und die Welt in Fassungslosigkeit gestürzt hat, ist erneut ein grausiger Fall ans Licht gekommen – eine hochschwangere Frau ist von einem Unbekannten ermordet und zerstückelt worden.

Müllmännern der Metropole Hyderabad waren am Montagfrüh bei ihrer Rundfahrt zwei übel riechende Müllsäcke aufgefallen. Als die indischen Müllmänner zur Kontrolle hineinschauten, packte sie das Entsetzen – darin entdeckten sie in einem Wirrwar aus weiteren Plastiksäcken abgetrennte Gliedmaßen eines Menschen.

Sofort alarmierten sie die Polizei, die schließlich die Echtheit der Leichenteile bestätigten musste. Und wirklich: In einem der Säcke waren die Arme und Beine, im anderen der Kopf und Torso einer Frau verpackt. Die Leiche waren im Schutt einer Baustelle nahe des botanischen Gartens deponiert worden.

Mörder versuchte zuerst, Baby zu töten

Bei der anschließenden Untersuchung stellten die Beamten fest, dass es sich bei der Toten vermutlich um eine verheiratete Frau – sie trug noch all ihren Schmuck – handelt und, dass sie mindestens im achten Monat schwanger war. Der beinahe ausgewachsene Fötus, ein Bub, befand sich noch immer in ihr.

"Es sieht so aus, dass jemand, der das Kind nicht wollte, auch für den Mord verantwortlich ist. Das Opfer könnte noch am Sonntag getötet worden sein", wird Ermittlungsleiter Vishwa Prasda in der "Times of India" zitiert. Am Körper der Frau seien zudem Rippenverletzungen festgestellt worden, die zeigen würden, dass der Täter versucht habe, das Baby zu töten.

Die Identität des Opfers und ihres Mörders ist bislang unklar. Die Polizei hofft, dass eine Auswertung der Aufnahmen von umliegenden Überwachungskameras einen entscheidenden Hinweis liefern könnte. (red)

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