Wintersport

Schwarz auf der Suche nach dem "Aha-Erlebnis"

Der Sieger der Slalom-Kugel steckt in der Krise. Auf der Planai will Marco Schwarz am Dienstag endlich in Olympia-Form kommen.
Erich Elsigan
24.01.2022, 18:17

Schwer gefrustet verließ Marco Schwarz am Samstag den Zielraum des Ganslernhangs. Der Kärntner belegte beim Slalom-Klassiker Rang zwölf - und wartet damit im Olympia-Winter weiter auf eine einstellige Platzierung. 

"Die Saison hat suboptimal begonnen. Zuerst zwei Nuller, dann ein elfter und ein zehnter Platz, jetzt Zwölfter. Das ist nicht das Gelbe vom Ei", gestand der Kärntner. 

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Zumal "Blacky" besseres gewohnt ist. Im Vorjahr holte der 26-Jährige im Slalom die Kristallkugel, gewann in Adelboden und Schladming. Genau dort soll am Dienstag endlich der Knopf aufgehen. 

"Ich bin nicht im Flow"

"Ein guter Durchgang würde vermutlich schon reichen, um dieses Aha-Erlebnis zu haben, wo im Kopf der Schalter umgelegt wird. Auf das hoffe ich natürlich." In Kitzbühel habe er es übertrieben. "Es geht nicht leicht von der Hand, ich bin nicht im Flow. Ich habe es mit der Brechstange versucht, die funktioniert aber auch nicht. Ich muss mir noch was einfallen lassen", grübelt Schwarz.

Im Training hält der Olympia-Fixstarter mit seinen ÖSV-Kollegen mit. "Doch im Rennen ist der Druck höher." Schwarz vermisst zudem die Fans. "In Kitzbühel war es vom Feeling her so wie im Vorjahr, als gar keine Zuschauer da waren. Ich hoffe, es wird so schnell wie möglich wieder normal." Auf der Planai vorerst nicht. 1.000 Zaungäste sind gestattet, 600 davon gingen an zahlende Schlachtenbummler. Die 400 weiteren Tickets wurden vom ÖSV an Partner und Sponsoren vergeben.