Schwarz-Blau: ÖVP gewinnt, die FPÖ verliert

Laut einer neuen Umfrage liegt die ÖVP in Oberösterreich wieder über 40 Prozent.
Laut einer neuen Umfrage liegt die ÖVP in Oberösterreich wieder über 40 Prozent.Bild: ÖVP
Die ÖVP ist in OÖ wieder im Aufwind. Das besagt zumindest nun eine neue Umfrage. Ganz anders der kleine Koalitionspartner FPÖ: Er hat verloren.
Seit 100 Tagen ist Thomas Stelzer (ÖVP) Landeshauptmann von Oberösterreich. Wo steht die Partei nun in der Gunst der Wähler? Das wollte die ÖVP wissen, gab eine Umfrage in Auftrag. In der letzten Schulwoche (Anfang Juli) befragte das Institut "M & R Marktforschung" 500 Personen ab 16 Jahren. Die Ergebnisse sind zum Teil überraschend.

Denn in der sogenannten Sonntagsfrage – wen würden sie bei einer Wahl ihre Stimme geben? – kommt die ÖVP erstmals seit langer Zeit wieder auf mehr als 40 Prozent. Zum Vergleich: Bei den Landtagswahlen 2015 mussten sich die Schwarzen mit 36,4 Prozent begnügen.



FPÖ büßte ein


Anlässlich 100 Tage LH Thomas Stelzer fragte das Institut "M & R" im Auftrag der ÖVP weitere Daten ab. Ergebnisse:
- Die Zufriedenheit mit der Landesregierung steigt. 81 Prozent der Befragten sind "sehr" oder "eher" zufrieden. Im März 2016 (ein halbes Jahr nach Beginn der Flüchtlingskrise) waren es nur 61 Prozent.
- 81 Prozent finden, die Übergabe von Josef Pühringer auf Thomas Stelzer war "sehr" oder "eher" gelungen.
- Mit der bisherigen Arbeit von LH Stelzer sind 69 Prozent "sehr" oder "eher" zufrieden. Neun Prozent sind unzufrieden.
Ganz anders Regierungspartner FPÖ. Die Blauen büßten gegenüber den Landtagswahlen fast zwei Prozent ein, liegen aktuell bei etwa 28 Prozent.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Den anderen Parteien geht es nicht besser, auch SPÖ, Grüne und Neos haben gegenüber 2015 verloren.

"Das zeigt, dass wir mit dem Landeshauptmann-Wechsel von Josef Pühringer zu Thomas Stelzer alles richtig gemacht haben", ist sich ÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer sicher.

"Natürlich ist das eine Momentaufnahme, aber es zeigt schon, dass offenbar wieder Leadership und Sacharbeit bei den Leuten ankommen. Und dafür steht Thomas Stelzer. So haben wir wieder viele Wähler zurück geholt", so Hattmannsdorfer.



(gs)

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