Schwarze Katzen werden seltener vermittelt

Der deutsche Tierschutzbund möchte darauf aufmerksam machen, dass es ein ungleiches Verhältnis bei der Vermittlung von schwarzen Katzen gegenüber andersfarbigen gibt.
Der deutsche Tierschutzbund möchte darauf aufmerksam machen, dass es ein ungleiches Verhältnis bei der Vermittlung von schwarzen Katzen gegenüber andersfarbigen gibt.istock
Wie eine Umfrage aus Deutschland zeigt, werden weit weniger schwarze Katzen aus Tierheimen geholt als andersfarbige.

Schwarze Katzen werden in Tierheimen seltener vermittelt als andersfarbige Artgenossen. Das zeigt eine Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes. Vorurteile und Aberglaube seien die Hauptgründe.

Deswegen rückt der Verband nun schwarze Katzen und auch Hunde ins Zentrum und postet auf Social-Media-Kanälen bis November Foto-Aktionen mit den Vierbeinern. „Schwarze Tiere sind wunderschön, geheimnisvoll und elegant — und genauso verspielt, verschmust und süß wie ihre Artgenossen“, sagt Caterina Mülhausen vom Deutschen Tierschutzbund.

Aufklärung über Vorurteile nötig

Vor allem möchte man auch Vorurteile aufklären und mit abergläubischen Vorstellungen brechen. Bei einer aktuellen Umfrage gaben 48 Prozent der Tierheime an, dass Katzen mit schwarzem Fell schwerer zu vermitteln sind als andersfarbige Katzen. 47 Prozent sehen dafür die Vorurteile als Ursache.  Für die Tierschützer ist dies unverständlich: „Auch schwarze Katzen verdienen es, frei von Legenden, Mythen und Vorurteilen, endlich ein tolles Zuhause zu finden“, so Mülhausen. Heute, am „Brich-einen-Aberglauben-Tag“ (13.09.2020), will der Deutsche Tierschutzbund deshalb auf den Irrglauben aufmerksam machen.

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