Schwarze sahen rot: Politiker liefern sich Rauferei

Bild: Gemeinde

Raue Sitten im Waldviertel (NÖ): Ein langer Streit endete bei einer internen Sitzung in einer Rauferei. Der "unterlegene" Ortsvorsteher wollte daraufhin alle politischen Ämter abgeben.

Raue Sitten im Waldviertel (NÖ): Ein langer Streit endete bei einer internen Sitzung in einer Rauferei. Der "unterlegene" Ortsvorsteher wollte daraufhin alle politischen Ämter abgeben.
Nicht nur im türkischen oder ukrainischen Parlament geht es mitunter wild zu: Im kleinen Sparbach endete letzte Woche eine interne Aussprache zwischen Ortsvorsteher Franz Nigischer und Ortsobmann Günther Kaltenböck (beide VP) in einer handfesten Auseinandersetzung (es gilt für beide die Unschuldsvermutung). Nigischer will nun zurücktreten.

Bürgermeisterin Anette Töpfl (VP) bedauert gegenüber "Heute": "Ich habe Herrn Nigischer nahegelegt, sich die Sache nochmal gründlich zu überlegen, weil ich mit seiner politischen Arbeit zufrieden bin." Der Ursprung des Zankes liegt im Brotberuf der beiden Landwirte: "Es begann in der Getreide-Wäscherei", sagt der Ortsvorsteher, der zudem auch Gemeinderat in Vitis ist.

Bei einer Verhandlung über Grundstückszusammenlegungen kam es schließlich zum Eklat. Mittlerweile hat sich Kaltenböck bei Nigischer entschuldigt, der ziert sich noch: "Ich wollte wegen der Rauferei zurücktreten, aber jetzt erbitte ich mir doch 14 Tage Bedenkzeit."

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