Schwarzfahrer übergibt sich – ganzer Zug evakuiert

Ein Regionalexpress der Deutschen Bahn auf dem Weg nach Westerland, Sylt. Symbolbild
Ein Regionalexpress der Deutschen Bahn auf dem Weg nach Westerland, Sylt. SymbolbildBodo Marks / dpa / picturedesk.com
In Deutschland wurde ein Zug evakuiert, nachdem einem Passagier speiübel geworden war. Der Schwarzfahrer war zuvor positiv auf Corona getestet worden.

Plötzlich war am Mittwochabend im norddeutschen Sylt, Schleswig-Holstein, die Hölle los. Ein Zug, der den Bahnhof Westerland kurz vor 18 Uhr in Richtung Festland verlassen sollte, wurde auf Anordnung der Gesundheitsbehörden gestoppt und evakuiert. Zuvor hatte sich ein positiv auf Corona getesteter Passagier darin aufgehalten. 

"Ich kann sagen, dass es einen bestätigten Corona-Fall an Bord des Zuges in Westerland gegeben hat, weswegen er auf Anordnung der Behörden letztlich geräumt wurde", so ein Sprecher der Bahn gegenüber der "Sylter Rundschau". Wie viele Reisende von der Maßnahme betroffen waren, blieb unklar. 

Auf Bahnsteig übergeben

Wie am Donnerstag dann bekannt wurde, war der Verursacher des Chaos ein 42 Jahre alter Schwarzfahrer. Wie die "Bild" weiter berichtet, hätten ihn Beamte der Bundespolizei bereits auf dem Hinweg nach Sylt in Itzehoe aus dem Zug geholt. Nachdem sich der Mann aber auf dem Bahnsteig übergeben hatte, wurde er mittels Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Der dort gemachte Corona-Test fiel dann positiv aus.

Weil der Zug aber unterdessen weitergefahren war, wurde er erst in Sylt gestoppt und eine Rückfahrt nach Hamburg verhindert. Die gesamte Garnitur wurde eingezogen und in Folge nach Husum gebracht, wo sie gründlich desinfiziert wird. 

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