Schwarzfahrer wies sich mit falscher e-card aus

Bild: Daniel Schaler
Christian K. (25) verlor Ende 2014 in Penzing seine Geldbörse samt e-card. Seither soll sich der unehrliche Finder damit fünf Mal beim Schwarzfahren in den Wiener Linien ausgewiesen haben.
Stolze 1.070,24 Euro ist der Angestellte aus Mistelbach (NÖ) den Wiener Linien bereits schuldig. Zahlen will er nicht, denn: "Ich bin nicht schwarzgefahren!", so Christian K. zu "Heute". Der Ärger begann im November 2014: K. hatte seine Geldbörse verloren. "Der Finder hat sich von da an bis April 2015 insgesamt fünf Mal mit meiner e-card ausgewiesen, als er beim Schwarzfahren erwischt wurde", ärgert sich Christian K. Und das auch noch, als die Karte bereits als verloren gemeldet war. Post von den Wiener Linien hätte er nicht bekommen.

Stattdessen hätte sich gleich das Inkassobüro gemeldet. Auch Bestätigungen seines Chefs, dass K. zum Zeitpunkt des Schwarzfahrens ganz woanders war, hätten nicht geholfen. Er legte Einspruch ein. Wiener-Linien-Sprecher Daniel Amann dazu: "Der Herr hat sich trotz mehrerer Schreiben nie bei uns gemeldet. Dann ging der Fall ans Inkassobüro." Auch hier sei K.s Kooperationsbereitschaft "nicht sehr groß" gewesen. "Wer von uns eine Strafe bekommt und es nachweislich nicht war, soll sich umgehend melden. Dann können wir das klären", so Amann.


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