Der Bach Ager im oberösterreichischen Bezirk Vöcklabruck ist ein Paradies für Fischer - und für Forellen. Doch während sich die Petrijünger um die Fischer kümmern und wissen, dass man die Forellen in der Schonzeit in Ruhe zu lassen hat, machten sich vier Männer gerade in dieser kritischen Zeit, über die Fische her. Der Polizei gelang es, vier Täter zu schnappen.
800 Kilogramm Forellen sollen die vier Tschetschenen seit Dezember 2011 aus dem Bach geholt haben. Drei der Schwarzfischer aus Salzburg sind von der Polizei bereits am 13. März in Regau auf frischer Tat geschnappt worden. Nun fassten die Beamten einen vierten der mutmaßlichen Täter.
Hunderte Kilo in der Schonzeit aus dem Wasser geholt
Die drei Tschetschenen im Alter von 36, 37 und 40 Jahren hatten mit loser Maurerschnur, auf der Blei und Haken montiert waren, in der Ager gefischt, so die Ermittler. Die Männer waren fast ausschließlich in der gesetzlichen Schonzeit der Fische aktiv. Dem Sportanglerbund Vöcklabruck fehlten seit Dezember 2011 jährlich rund 200 kg Forellen, woraufhin die Ermittlungen eingeleitet wurden.
Jetzt konnte ein 36-jähriger Tschetschene aus dem Bezirk Braunau als vierter Verdächtiger ausgeforscht werden. Die Männer sind zum Teil geständig, so die Polizei.
Wenn aus Jägern der Gejagte wird
Schade, dass dieser Fisch-Held nicht in der Ager wohnt: sprang ins Boot und zeigte den Fischern auf hoher See, wer der König der Meere wirklich ist.
APA/red