Im Flugverkehr ist es am Dienstag am Airport Schwechat aufgrund des heftigen Schneefalls zu Verzögerungen gekommen. Schneeräumung und Enteisung werden eingesetzt, doch den Passagieren wird geraten, vor der Fahrt zum Flughafen sich über den Status des Fluges zu informieren.
Auch für Mittwoch wurden einige Flüge vorsorglich gecancelt.
Dienstagvormittag lagen rund zehn Zentimeter Schnee in Schwechat. Bis Mittag waren drei Flüge ausgefallen. Aufgrund von wetterbedingten Verspätungen waren einige Flüge zusammengelegt worden, woraufhin diese drei ausgefallen waren. Der Winterdienst wird bis auf Weiteres "voll in Bereitschaft stehen". Auch die Austrian Airlines meldeten Verspätungen und Beeinträchtigungen im Flugverkehr. Sie rieten, den aktuellen , bevor man zum Flughafen fährt. Für Fragen oder Umbuchungen stand auch das Customer Care Center zur Verfügung (Österreich: +43 51766 1000 – Montag bis Sonntag 8 Uhr bis 20 Uhr).
Präventive Absagen am Mittwoch
Der für Mittwochfrüh erwartete Schneefall ist im Osten Österreichs zwar zunächst ausgeblieben, weshalb der Flughafen keinerlei Beeinträchtigungen zu verzeichnen hatte. Einzelne Maschinen wurden vor dem Start enteist, weshalb geringe Verzögerungen möglich waren. Sprecher Peter Kleemann empfahl dennoch den Passagieren, sich erneut bei den Airlines über den Status ihrer Flüge zu erkundigen, da einige Destinationen in Erwartung der weißen Pracht präventiv abgesagt worden waren.
"Wir haben aktuell eine sehr geringe Schneedecke von drei Zentimetern, was keinerlei Probleme bereitet", sagte Kleemann. Sollte Frau Holle ihr Bettzeug allerdings allzu heftig schütteln, käme auf den Flughafen eine Menge Arbeit zu: Die zu räumende Fläche - Pisten, Vorfeld und Rollwege - entspricht der von 320 Fußballfeldern oder einer zweispurigen Autobahn von Wien nach Salzburg.
18 AUA-Flüge betroffen
Austrian hatte bereits im Vorfeld 18 Flüge gestrichen. "Wir haben dies getan, um die Auswirkungen auf die Passagiere und unser Flugprogramm so gering wie möglich zu halten", erläuterte Sprecherin Patricia Strampfer. Man habe vor allem Destinationen abgesagt, die mehrmals pro Tag von Schwechat bedient werden, um so Umbuchungen möglich zu machen. "Noch kann man keine Entwarnung geben, die Schneefront hat sich nur zeitlich verzögert".