Schweden erlässt Rauchverbot im Freien

Schilder machen Gäste auf die neue Gesetzeslage aufmerksam.
Schilder machen Gäste auf die neue Gesetzeslage aufmerksam.Bild: Reuters
Seit 1. Juli darf in Schweden auch nicht mehr überall im Freien geraucht werden: Verbote gibt es vor Türen, in Gastgärten und an Haltestellen.
Während in Österreich Rauchen in Lokalen noch erlaubt ist (angeblich aber nicht mehr lange), gehen die Schweden schon einen Schritt weiter, um ihr Ziel eines rauchfreien Landes 2025 zu erreichen.

Bereits 2005 wurde das Rauchen in Restaurants und Lokalen verboten, nun folgt der Außenbereich: Auch Gastgärten und andere Freiluftbereiche müssen rauchfrei bleiben, und das betrifft sogar E-Zigaretten. Im Inneren dürfen keine Raucherecken mehr installiert werden; allerdings ist es erlaubt, abgetrennte Raucherbereiche im Freien zu schaffen.

Tiefer Raucher-Anteil



Doch das ist nicht alles: Künftig darf man nicht mehr vor öffentlich zugänglichen Türen rauchen. Das soll die Traube von Rauchern verhindern, die sich nun meist vor den Eingängen von Lokalen und Geschäften versammeln.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Das Rauchen ist nun auch auf anderen öffentliche Flächen verboten, etwa auf Spielplätzen, an Haltestellen oder Sportplätzen wie dem klassischen Käfig.

Schweden war laut EU-Statistik bereits 2014 das Land mit dem geringsten Anteil an täglichen Rauchern mit 8,7 Prozent – interessanterweise ist es auch das einzige Land, in dem mehr Frauen als Männer rauchen. Allerdings ist in Schweden Snus äußerst beliebt. Tabak wird also auch von vielen Nichtrauchern konsumiert.



Und so verläuft der Streit ums Rauchverbot in Österreich:



(red)
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