Schweigegeld: Trump-Gespräch veröffentlicht!

Donald Trump soll 2006 eine Affäre mit Ex-Playmate Karen McDougal (mit Playboy-Boss Hugh Hefner) gehabt haben. Zahlte er ihr Schweigegeld?
Donald Trump soll 2006 eine Affäre mit Ex-Playmate Karen McDougal (mit Playboy-Boss Hugh Hefner) gehabt haben. Zahlte er ihr Schweigegeld?Bild: Reuters
Wird es eng für Trump? CNN hat Aufnahmen veröffentlicht, die beweisen, dass der US-Präsident für eine Sex-Affäre Schweigegeld bezahlen sollte.

Paukenschlag um (eine weitere) Sex-Affäre von Donald Trump! Denn: Der US-Nachrichtensender CNN hat jetzt den heimlichen Mitschnitt einer Unterhaltung aus dem Jahr 2016 veröffentlicht, in der Trumps langjähriger Rechtsanwalt Michael Cohen mit dem damaligen Präsidentschaftskandidaten Trump über eine Zahlung an das Playmate Karen McDougal spricht. Die Existenz des Tonbandes war erst letzte Woche bekannt geworden ...

Das Netz berichtet über den pikanten Fall (Quelle: YouTube).

Karen McDougal (47) hatte im Februar behauptet, dass sie im Jahr 2006 eine Sex-Affäre mit dem damaligen Reality-TV-Star Trump gehabt habe. Eine Zeitung habe ihr für diese Geschichte 150.000 US-Dollar gezahlt, sie dann aber nicht veröffentlicht. US-Präsident Trump hatte daraufhin erklärt, dass er nie eine Affäre mit McDougal gehabt habe. Diese Aussage könnte ihm jetzt auf die Füße fallen. Denn auf dem veröffentlichten Tape ist zu hören, dass Cohen zu ihm sagt: "Wir werden bezahlen müssen". Und Trump antwortet: "Bezahl in bar!"

Schlechte Tonqualität: Hatte Trump für den Deal gestimmt?

Zudem ist zu vernehmen, dass Cohen gegenüber Trump erklärt, dass er eine Firma gründen müsse, um dem Verlag "American Media" die Rechte an der Geschichte abzukaufen. Aber: Aufgrund der schlechten Tonqualität der Aufnahme wird nicht klar, ob Trump sich schlussendlich für oder gegen eine Zahlung ausspricht. CNN will das Tape von Lanny Davis erhalten haben, dem Rechtsanwalt von Michael Cohen.

In der Zwischenzeit hat Trumps Anwalt Rudolph Giuliani bestätigt, dass Trump mit Cohen über Zahlungen gesprochen habe, aber dass kein Geld geflossen sei.

Hintergrund: Das US-Justizministerium untersucht derzeit Cohens Beteiligung an Schweigegeldzahlungen, um peinliche Berichte über den damaligen Kandidaten Trump vor der Präsidentenwahl 2016 zu verhindern. Dabei geht es um die Frage, ob Geld aus Trumps Wahlkampfkasse zweckentfremdet wurde.

Die Aufnahme soll laut Cohen-Anwalt Davis zudem belegen, dass Trump über eine Zahlung an das Playmate informiert war ...

(tas)

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