Szene

Schweiger: Facebookfans spenden Trost

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:11

Die Internet-Gemeinde zeigt sich solidarisch mit dem deutschen Schauspieler, dessen Haus am Montag von unbekannten Tätern attackiert wurde. Schweigers Facebookfans sind empört über den fiesen Vorfall und machen ihrem Ärger in zahlreichen Postings Luft.

Der Farbbeutel-Anschlag ist skurril und schrecklich zugleich! Laut Angaben der Polizei wurde (49) Haus, das sich im Westen der Stadt Hamburg befindet, am Montagmorgen von bislang unbekannten Tätern mit Farbe verunstaltet. Tragisches Detail: Schweigers Kinder Luna (16) und Valentin (17) befanden sich während der Farbbeutel-Attacke im Haus.

Nun melden sich Til Schweigers via Facebook Fans zu Wort und stärken dem Promi den Rücken:


"Lieber Til, wir alle sind bei dir und deiner Familie. Armes Deutschland, es gibt immer noch ein paar ungebildete Idioten ..."
"Hallo Herr Schweiger, dieser Terroranschlag ist entsetzlich!"
"Wünsche euch viel Ruhe die nächste Zeit :)"


Auch der Chef des Deutschen Bundeswehrverbands bringt seine Solidarität zum Ausdruck: "Ich verurteile den feigen Anschlag auf Til Schweiger auf das Schärfste. Es ist sehr bedenklich, dass die Täter seine Unterstützung für die Soldatinnen und Soldaten im Einsatz zum Vorwand für ihr Tun nehmen. Til Schweiger ist solidarisch mit uns Soldaten, jetzt sind wir solidarisch mit ihm."

Das ganze Ausmaß des Vorfalls

Auch das Auto von Freundin Svenja Holtmann (26) wurde von den Tätern nicht verschont! Eine Gruppe namens "die Tatortverunreiniger_innen" hat sich zu dem Anschlag bekannt. Glücklicherweise befindet sich das Paar gerade im Urlaub und war zum Tatzeitpunkt nicht im Haus.

Laut "Bild.de" alarmierte ein besorgter Passant die Einsatzkräfte über das brennende Fahrzeug vor Schweigers Haus. Nach dem Eintreffen von Polizei und Feuerwehr wurden schließlich die Tatwerkzeuge entdeckt: Sechs weiße Farbbeutel.

Bekennerschreiben an Zeitung geschickt

Am späten Montagabend gab die Hamburger Morgenpost bekannt, in Besitz eines Bekennerschreibens zu sein. Hinter dem Anschlag soll laut dem Schreiben die Gruppe "die Tatortverunreiniger_innen" stecken. Schweigers Aussagen zum Bundeswehr-Einsatz in Afganistan in der Öffentlichkeit und in seinem Film "Schutzengel" sollen der Grund für die Farbbeutel-Attacke und den Brandanschlag auf die Autos sein.

Laut der Gruppe verherrlicht Schweiger darin den Kriegseinsatz. "Deutsche Kriegseinsätze mit allen ihren Folgen sollen als normal und gerecht empfunden und akzeptiert werden". Die "Opfer der deutschen Truppen", wie beispielsweise die mehr als 140 Zivilisten, die am 4. September 2009 bei einem Luftangriff nahe Kunduz ums Leben gekommen waren, fänden in den Äußerungen und Produktionen des Schauspielers keinerlei Erwähnung.

Der deutsche Schauspieler hat bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Stellungnahme zu den Vorfällen abgegeben. 

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