Schweinefleisch & Allah – Cobra-Einsatz wegen Fanatiker

Cobra-Elitepolizisten mussten eingreifen. (Symbolbild)
Cobra-Elitepolizisten mussten eingreifen. (Symbolbild)ERWIN SCHERIAU / APA / picturedesk.com
Weil ein Wirt Schweinefleisch verkauft und nicht zu Allah beten soll, rastete ein 28-Jähriger in der Steiermark aus. Sogar die Cobra musste anrücken.

Der Tatverdächtige spazierte Montagnacht in das Lokal eines Afghanen (24) in Bruck an der Mur. Ohne zu zögern, trat er hinter die Theke und prügelte wild auf den Lokalbetreiber ein. Auch eine andere anwesende Person deckte er mit Schlägen ein. Währenddessen brüllte der Schläger teils wirre religiöse Aussagen in den Raum und beschuldigte den 24-Jährigen, Schweinefleisch zu verkaufen und nicht regelmäßig zu Allah zu beten – "Heute" berichtete.

Von Cobra in JA gebracht

Bei seiner Einvernahme am Dienstag zeigte sich der tatverdächtige Syrer teilweise geständig. "Er gab die Tat zu, zeigte sich allerdings keineswegs reumütig", heißt es nun in einem Polizeibericht. Die Exekutive weiter: "Da das Verhalten des Festgenommenen zusehends aggressiver und religiös-fanatischer wurde, folgte mit Unterstützung des Einsatzkommandos Cobra, Standort Süd, über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben eine Einlieferung in die dortige Justizanstalt."

Wie der 28-Jährige überhaupt erst in das Lokal gelangen konnte, bleibt noch unklar. Seit Montag gilt bekanntlich österreichweit wieder ein harter Lockdown:

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