Über 20 Schweine bei Lkw-Unfall verendet

Schwerer Unfall am Donnerstag in der Steiermark. Ein Schweinetransporter kippte um, 27 Tiere sind verendet.

Am Donnerstag gegen 8.15 Uhr in der Früh kippte im steirischen Bezirk Leibnitz bei Vogau ein Schweinetransporter von der Bundesstraße B 67.

Laut Richard Deutschmann, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Vogau, waren etwa 90 Tiere an Bord des Lkw geladen, viele von ihnen liefen nach dem Unfall im Schock auf und neben der Fahrbahn herum. Der österreichische Sattelschlepper war auf dem Weg zu Schlachthof Straß, rund zwei Kilometer entfernt.

Bundesheer half

Der slowenische Fahrer des Sattelschleppers wurde bei dem Unfall verletzt, die Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden laut der "Kleinen Zeitung" von mehreren Soldaten erledigt, die zufällig am Unfallort vorbeikamen. Der 32-Jährige hat eine Rissquetschwunde erlitten und wurde ins Spital in Wagna eingeliefert.

Schweine verendet

Schlechter erging es nur seiner "Fracht". "Nach derzeitigem Stand sind 27 Tiere verendet", sagte Deutschmann im Gespräch mit "Heute". Die Tiere wurden teilweise durch den Unfall selbst getötet, andere - zu schwer verletzte Schweine - mussten vom Amtstierarzt vor Ort eingeschläfert werden.





Direkt weiter zum Schlachthof

Mittlerweile sind die restlichen Schweine, die unverletzt blieben, wieder eingesammelt worden. Sie setzten sofort ihren Weg zum Schlachthof fort. Die Tierkörperverwertung wird die vor Ort verendeten und notgeschlachteten Tiere abtransportieren.

Die Feuerwehren Straß und Vogau waren mit 23 Mann am Einsatzort, nach dem Einfangen der Tiere war man mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die B 67 war für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

Der Sattelschlepper muss mit einem Kran aufgerichtet und geborgen werden.

(red)

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