Verhinderter Amoklauf auch in der Schweiz

Der verdächtige Waffennarr.
Der verdächtige Waffennarr.Bild: privat
Ein 19-Jähriger soll in der Schweiz einen Amoklauf geplant haben. Er leidet offenbar an einer schweren psychischen Störung.

Der verhinderte Amokläufer von Mistelbach sorgt für Aufregung in Österreich. Mario S. soll beim Bundesschulzentrum einen 19-Jährigen angeschossen haben. Und nur weil die neue Baikal NT 18 aufgrund einer Hemmung versagte, warf der Bursche die registrierte (!) Flinte weg – "Heute" berichtete.

Nur einen Tag später wurde in der Schweiz ebenfalls ein Mann gefasst, der damit gedroht hatte, in einem Schulgebäude Klassenkameraden und Mitarbeiter zu töten. Die Polizei fand in seiner Familienwohnung mehr als 20 Pistolen und Gewehre sowie entsprechende Anschlagspläne.

Außerhalb der Schule sind Polizeipatrouillen anwesend. Die Schulleitung hat für Freitag ein Treffen mit den Schülern angekündigt, um ihnen sowohl auf praktischer als auch auf psychologischer Ebene beizustehen, wie das Sekretariat bestätigt.

Polizei und Schulleiter bleiben stumm

Die Polizei zieht es vor, keine Aussagen zu machen. Auch der Direktor der Schule, Adriano Agustoni, will auf Fragen nicht antworten.

Die bereits vorliegenden Beweise gegen den 19-Jährigen rechtfertigen die Anschuldigungen und die Festnahme. Im Moment ist die Freilassung des Burschen nicht zu erwarten. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

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(lu/20min)

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