Schweizer gegen Atomausstieg

Bild: EPA

Die Initiative der Grünen ist nach ersten Hochrechnungen gescheitert. 54 Prozent der Schweizer stimmen gegen den Atomausstieg, somit wird die Laufzeit der Atomkraftwerke nicht befristet. Die AKW?s bleiben so lange am Netz, wie die Aufsichtsbehörde sie als sicher einstuft.

Die Initiative der Grünen ist nach ersten Hochrechnungen gescheitert. 54 Prozent der Schweizer stimmen gegen den Atomausstieg, somit wird die Laufzeit der Atomkraftwerke nicht befristet. Die AKW´s bleiben so lange am Netz, wie die Aufsichtsbehörde sie als sicher einstuft. 
Deutlicher als erwartet stimmten die Schweizer gegen den Atomausstieg. 54,2 Prozent wollen, dass es auch weiter Atomenergie in der Schweiz gibt. Damit bleibt offen, wann das letzte AKW vom Netz geht. Insgesamt lehnten rund 1.301.500 Personen die Initiative ab, 1.098.500 Prozent legten ein Ja in die Urne.

Alle AKW´s bleiben nun so lange am Netz, wie die Aufsichtsbehörde sie als sicher einstuft, außer die Betreiber schalten sie schon vorher aus wirtschaftlichen Gründen aus. Wäre die Abstimmung mit einem Ja ausgegangen, hätten die AKW Beznau I und II sowie Mühlenberg im nächsten Jahr abgeschaltet werden müssen, Gösgen 2024 und Leibstadt 2029.

Angst vor Strommangel

Viele Schweizer stimmten wohl für Nein, weil sie Angst vor Strommangel und Blackouts hatten. Zwar wurde immer wieder betont, dass der Atomstrom durch Importe ersetzt werden könnte, doch Gegner argumentieren damit, dass das zu einer Überlastung der Netzinfrastruktur führen hätte können.
 

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