Bei dem Referendum am Sonntag stimmen die Schweizer über einen interessanten Vorschlag ab: Demnach soll das höchste Gehalt in einem Unternehmen maximal das Zwölffache des niedrigsten betragen.
Auch bei den Helvetiern haben irrwitzige Managergehälter für Debatten gesorgt. Die Folge war die sogenannte Initiative 1:12. Die Gewerkschaften unterstützen die Kampagne.
Angst vor Abzug der Konzerne
Kritiker befürchten eine Abwanderung der in der Schweiz ansässigen multinationalen Konzerne, bei denen die extrem hohen Gehälter besonders verbreitet sind. Im März hatten sich zwei Drittel der Schweizer für die "Volksinitiative gegen die Abzockerei" ausgesprochen. Danach sollen hohe Abfertigungen oder Begrüßungsmillionen verboten werden.
Die Initiative 1:12 könnte der jüngsten Umfrage zufolge hingegen scheitern.