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Schweizer trickst Zalando mit 33 Identitäten aus

Ein Walliser hat unter zahlreichen falschen Namen bei Zalando eingekauft. Nun wurde er verurteilt.
Heute Redaktion
14.09.2021, 13:00

Ein 32-Jähriger aus dem Schweizer Kanton Wallis hat über drei Monate hinweg unter verschiedenen Identitäten Kleider und Accessoires im Onlineshop Zalando bestellt und keine der Rechnungen bezahlt. Am Dienstag wurde er nun zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 100 Franken (93 Euro) verurteilt, schreibt die Zeitung "Le Nouvelliste".

Zwischen April und Juni 2016 hatte der Mann bei Zalando Waren im Wert von rund 6500 Franken (6053 Euro) bezogen, jeweils unter anderen Namen und Profilen, jedoch immer mit derselben Lieferadresse. Insgesamt eröffnete der Walliser 33 verschiedene Zalando-Profile mit ebenso vielen verschiedenen E-Mail-Adressen.

"Eine regelrechte Strategie"

Er tat dies immer vom gleichen Computer aus, und die Pseudonyme der Benutzerkonten enthielten jeweils ein Element seines mehrteiligen portugiesischen Namens. So hegte der Onlineshop schnell den Verdacht, es handle sich um einen Betrugsfall, konnte jedoch die Auslieferung der fünf ersten Bestellungen im Wert von über 1000 Franken (93 Euro) nicht verhindern.

Der Walliser gab vor Gericht an, er sei sich keiner Schuld bewusst. Damit fand er jedoch kein Gehör. Der Angeklagte habe "eindeutig eine regelrechte Strategie kreiert, um die Betrugsbekämpfungssysteme von Zalando auszutricksen", sagte der Staatsanwalt.