Österreich

Schwere Gewitter in Tirol und Salzburg

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:50

Nach der Rekordhitze am Samstag kam es Sonntagabend zu schweren Unwettern. Neben Niederösterreich waren vor allem Tirol und Salzburg stark betroffen. Hunderte Feuerwehrmänner standen die ganze Nacht über im Einsatz, um Unwetterschäden zu beseitigen. Im Stubaital wurde ein Waldbrand durch Blitzschlag ausgelöst. In Salzburg mussten Schwimmer aus Seen gerettet werden.

waren vor allem Tirol und Salzburg stark betroffen. Hunderte Feuerwehrmänner standen die ganze Nacht über im Einsatz, um Unwetterschäden zu beseitigen. Im Stubaital wurde ein Waldbrand durch Blitzschlag ausgelöst. In Salzburg mussten Schwimmer aus Seen gerettet werden.

Im Tiroler Unterland hat die Polizei am Sonntagabend schwere Unwetter vermeldet. Betroffen waren demnach die Bezirke Schwaz, Kufstein und Kitzbühel. Zahlreiche Bäume sind umgestürzt, im Bereich Wörgl wurden mehrere Häuser abgedeckt. Einige Straßen mussten wegen der umgestürzten Bäume oder wegen Überflutungen gesperrt werden. Feuerwehr und Polizei standen im Dauereinsatz.

Orkanartige Windböen richteten vor allem im Tiroler Unterland schwere Schäden an. Die Dächer gleich mehrerer Häuser wurden dort von den heftigen Sturmwinden abgedeckt. Bis zu 4.500 Haushalte waren nach Angaben der "Tiwag Netz AG" vorübergehend ohne Strom. Am Achensee gerieten gleich mehrere Boote in Seenot. Verletzt wurde niemand.

In Neustift im Stubaital (Bezirk Innsbruck-Land) war bereits am Nachmittag durch einen Blitzschlag im "Kampler Wald" auf einer Seehöhe von rund 1.700 Metern ein Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer breitete sich im unwegsamen Gelände rasch aus. 45 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bergrettung sowie zwei Hubschrauber standen im Löscheinsatz. Personen kamen nicht zu Schaden.

Schwere Unwetter auch in Salzburg

Auch in Salzburg waren die Einsatzkräfte am Sonntagabend in vielen Gemeinden beschäftigt. Insgesamt mussten 43 Feuerwehren mit rund 830 Helfern zu ungefähr 100 Einsätzen ausrücken, sagte ein Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos. Ein Großteil der Einsätze war wegen umgestürzter Bäume oder heruntergefallenen Ästen nötig. Vereinzelt mussten auch überschwemmte Keller ausgepumpt werden.

Aus dem Fuschl- und dem Wolfgangsee bargen Feuerwehrleute mit Booten auch zwei Schwimmer, die wegen des plötzlich aufkommenden Sturmes möglicherweise nicht mehr alleine ans Ufer gelangt wären.

In Niederösterreich lag der Unwetter-Schwerpunkt vor allem der Bezirk Waidhofen a.d. Thaya. ausrücken.

APA/red.

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