Sintflutartige Regenfälle und Hagel haben in Teilen Oberösterreichs große Schäden angerichtet. In Frankenburg wälzten sich die Wassermassen durch das Ortszentrum. 200 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Zuvor waren Niederösterreich betroffen, wo in der Nacht 50 Liter pro Quadratmeter Regen niedergingen, und der Westen Österreichs, wo Soldaten ausrücken mussten, um die Verheerungen durch Starkregen zu beseitigen.
Sintflutartige Regenfälle und Hagel haben in Teilen Oberösterreichs große Schäden angerichtet. In Frankenburg wälzten sich die Wassermassen durch das Ortszentrum. 200 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Zuvor waren Niederösterreich betroffen, wo in der Nacht .
Laut Landesfeuerwehrzentrale waren am Dienstag rund 1.500 Feuerwehrleute in Oberösterreich im Einsatz. Besonders betroffen waren die Bezirke Grieskirchen (Katastrophenalarm in der Gemeinde Wallern an der Trattnach), Rohrbach, Eferding (hauptsächlich Sankt Marienkirchen an der Polsenz), Vöcklabruck (besonders betroffen waren hier Frankenburg und Vöcklamarkt) sowie Gmunden (Stadt Gmunden und Ohlsdorf). Es gab zahlreiche Überflutungen und Vermurungen, Straßen mussten gesperrt werden, umgestürzte Bäume beseitigt werden. Zudem wurde aus aufgeschwommenen Öltanks ausgetretenes Öl gebunden. Insgesamt waren 145 Feuerwehren mit 1500 Mann im Einsatz.
Frankenburg: Wasser wälzt sich durch Ortskern
In Frankenburg im Bezirk Vöcklabruck fiel das Wasser praktisch in Sturzbächen vom Himmel. Weder Erdreich noch Bäche oder Kanalisation konnten diese Wassermassen fassen. Der Niederschlag suchte sich den Weg durchs Ortszentrum und machen weder vor Häusern noch vor Kellern Halt.
Das Wasser unterspülte auch Straßen, die daraufhin für den Verkehr gesperrt werden mussten. Allen um Frankenburg sind acht Feuerwehren im Einsatz, bis zu 200 Feuerwehrleute pumpen Keller aus, schleppen Sandsäcke und beseitigen die Schlammmassen.
Tirol: Häuser evakuiert, Dörfer unter Wasser
Heftige Unwetter haben in der Nacht auf Montag im Paznaun und im Sellrain Schäden in Millionenhöhe verursacht. Dutzende Häuser mussten evakuiert werden. Und in der Nacht auf Dienstag setzten ganze Dörfer unter Wasser.
Gewitterwahrscheinlichkeit steigt am Nachmittag wieder
Am Dienstag Nachmittag steigt wieder die Gewitterwahrscheinlichkeit. Unwettergefahr besteht in erster Linie im Tiroler Unterland, in Salzburg und der Steiermark.
Aber auch in Kärnten, im Burgenland und im südlichen Ober- und Niederösterreich können heftige Gewitter mit großen Regenmengen binnen kurzer Zeit, mit Hagel und mit Sturmböen entstehen. Lokal kann es auch zu Überschwemmungen kommen d.h. in manchen Regionen können Unterführungen und Keller unter Wasser stehen, und es kann zu Vermurungen kommen.