Der deutsche Peter Hyballa ist nicht mehr länger bei seinem Klub NAC Breda als Trainer tätig. Das teilte der Klub in einer Aussendung mit. In dem Statement war zu lesen, dass "die Zusammenarbeit zwischen dem Trainer und seinem Arbeitsumfeld unzureichend“ war.
Sportlich lief es recht gut für den niederländischen Klub. Nach fünf Partien lag Breda auf Platz zehn. Hatte aber nur fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Roda Kerkrade in der zweiten Liga. Der Grund für die Entlassung war die "manische" Art des Deutschen.
Der 47-Jährige soll einen Keil zwischen die Mannschaft und sich selbst getrieben haben. "Als Management glauben wir nicht, dass diese Situation repariert werden kann“, so der Klub weiter. Laut mehreren Medien hat der Ex-Coach von Sturm Graz seine Spieler massiv gemobbt.
Er soll Trainingsgruppen nicht nach dem Können der Kicker eingeteilt haben, sondern nach Charakter und Aussehen. Auch eine sogenannte "Specki-Gruppe" soll es gegeben haben. In der waren Spieler, die dem Trainer zu dick waren. Als die Breda-Bosse davon Wind bekamen, zogen sie einen Schlussstrich und beendeten die Zusammenarbeit nach nur neun Monaten.
Hyballa ist dafür bekannt, dass er für Skandale gut ist. Schon bei Sturm eckte er mit seinen Aussagen an. Beim dänischen Zweitligisten Esbjerg kündigte er nach nur sieben Wochen. Der Grund dafür: Ein offener Brief der gesamten Mannschaft, die ihm ihr Misstrauen aussprachen.
Wenn die Anschuldigungen von seinem letzten Klub stimmen, dürfte sich der Deutsche auf der Suche nach einem neuen Verein schwer tun.