Vedran Pavlek ist einst selbst als Läufer bei Skirennen an den Start gegangen. Zuletzt war er der Chef des kroatischen Skiverbands. Und ist nun im fernen Kasachstan festgenommen worden. Das berichten Medien aus seiner Heimat Kroatien übereinstimmend.
Dem 53-jährigen Verbands-Boss, der sein Amt im März zurückgelegt hat, wird vorgeworfen, den kroatischen Skiverband in den letzten zwölf Jahren um 30 Millionen Euro betrogen zu haben. Konkret soll es um Scheingeschäfte mit ausländischen Firmen – darunter auch in Österreich, Liechtenstein und der Schweiz, sowie in Monaco oder Ungarn – gehen.
Pavlek soll kroatischen Medienberichten zufolge nun in Kasachstan festgenommen worden sein. Das Justizministerium Kroatiens würde sich nun um eine Auslieferung des ehemaligen Verbandsdirektors bemühen. Ihm droht in Kroatien ein Prozess vor Gericht. Für Pavlek gilt die Unschuldsvermutung.