Heftiger Unfall am Montag auf der Westautobahn bei Ansfelden (Bezirk Linz-Land): Laut ersten Infos dürfte ein missglückter Spurwechsel die Kollision ausgelöst haben. Ein Pkw kam dabei quer zur Fahrbahn zum Stillstand.
Mehrere Feuerwehren, Rettung und Polizei rückten aus. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab, während der Verkehr am rechten Fahrbahnrand vorbeigeleitet wurde. Rasch bildete sich ein Rückstau.
Ob es Verletzte gab, war zunächst unklar. Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich aufwendig, da das Auto quer über die Fahrbahn ragte.
Der Vorfall passt zu einem bekannten Problem auf Österreichs Autobahnen: Spurwechsel-Unfälle nehmen zu. Laut Asfinag steigen genau diese Kollisionen seit Jahren, häufig ausgelöst durch Unachtsamkeit oder zu geringen Abstand.
Insgesamt gab es 2024 in Österreich mehr als 37.000 Unfälle mit Personenschaden, knapp 46.000 Menschen wurden verletzt. Auf Autobahnen und Schnellstraßen ereignen sich zwar weniger Unfälle als auf Landesstraßen, sie sind aber oft besonders folgenschwer: 2025 kamen dort 45 Menschen ums Leben.
Experten warnen deshalb immer wieder: Gerade beim Spurwechsel passieren viele Fehler - ein kurzer Blick in den Spiegel reicht oft nicht.