Ein 46-jähriger rumänischer Staatsbürger war am Donnerstag, 9. Juli 2026, gegen 3.50 Uhr mit einem Auto samt Anhänger auf der Westautobahn (A1) im Gemeindegebiet von St. Pölten-Hafing Richtung Wien unterwegs.
Im Baustellenbereich verlor er aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam ins Schleudern. Dabei riss die Anhängerkupplung ab, der Anhänger blieb mitten auf der Fahrbahn stehen.
Das Auto durchbrach die Betonleitwand, die die Gegenfahrbahn abtrennt, und kam schließlich in der Trogspur zum Stillstand. Zur gleichen Zeit war ein 53-jähriger Wiener mit seinem Auto in der Trogspur Richtung Linz (OÖ) unterwegs.
Obwohl er eine Vollbremsung einleitete, konnte er einen Frontalzusammenstoß mit dem Wagen des 46-Jährigen nicht verhindern. Ein 37-jähriger Belgier fuhr mit seinem Pkw Richtung Wien und krachte in den losen Anhänger.
Der 46-jährige Lenker wurde im Auto eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten (NÖ) mussten ihn befreien. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst ins Universitätsklinikum St. Pölten gebracht.