Am Samstagvormittag geriet ein großes Waldstück im Jungherrntal bei Lilienfeld in Brand. Etwa 130 Feuerwehrmänner kämpften gegen Flammen, in der Folge explodierten auch mehrere Kriegsrelikte. Am Nachmittag war der Brand unter Kontrolle.
Kurz vor Mittag geriet ein Bagger bei Holzarbeiten in Brand. Danach ging alles sehr schnell. Die Flammen griffen auf das Unterholz über, starker Wind beschleunigte den Brand, der sich über einen Berggrat ausdehnte und Ausmaße von zweieinhalb Hektar annahm.
Zwei Hubschrauber im Einsatz
Acht Feuerwehren rückten mit 15 Fahrzeugen und rund 130 Mann an, zwei Hubschrauber des Innenministeriums warfen Wasser ab. Ein Tankwagen-Pendelverkehr wurde eingerichtet und eine 500 Meter lange Löschleitung verlegt. Nicht nur die Flammen sorgten für große Gefahr, immer wieder explodierten Kriegsrelikte aus dem Zweiten Weltkrieg.
Am Nachmittag bekamen die Floriani-Jünger die Flammen unter Kontrolle, auch die Explosionen hatten zu diesem Zeitpunkt aufgehört. In der Nacht wird eine Brandwache eingerichtet.