Im Bezirk Rohrbach hat die Polizei am Freitag von 14 Uhr bis 2 Uhr, und am Samstag von 8 Uhr bis 17 Uhr, eine groß angelegte Kontrolle rund um eine Tuningveranstaltung in St. Martin im Mühlkreis durchgeführt.
Mit dabei waren Polizisten der Landesverkehrsabteilung Oberösterreich, der Bezirkskommanden Rohrbach und Urfahr-Umgebung sowie Strafreferenten der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach. Die technische Überprüfung der Fahrzeuge übernahmen Sachverständige vom Amt der oberösterreichischen Landesregierung.
Insgesamt haben die Beamten 233 Fahrzeuge kontrolliert, davon wurden 51 gleich einer technischen Überprüfung unterzogen. Bei 16 Fahrzeugen stellten die Experten so schwere Mängel fest, dass Gefahr im Verzug war – die Kennzeichen wurden sofort abgenommen.
Bei den Lärmmessungen hat es ordentlich gescheppert: Bei einem Auto mit manipuliertem Auspuff wurden statt der erlaubten 77 Dezibel satte 119 Dezibel gemessen. Das ist so laut wie ein startender Düsenjet.
Insgesamt wurden 87 Anzeigen wegen technischer Mängel erstattet. Die Bezirkshauptmannschaft Rohrbach stellte Strafbescheide in der Höhe von insgesamt 8.760 Euro aus. Für kleinere Übertretungen kassierten die Polizisten Organmandate ein. Ein Lenker wurde ohne gültige Lenkberechtigung erwischt – ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und Anzeige erstattet.
Auch bei der Geschwindigkeit wurde streng kontrolliert: Bei 3.403 Fahrzeugen wurde das Tempo gemessen, 94 Lenker werden angezeigt, weil sie zu schnell unterwegs waren. Den Vogel abgeschossen hat ein Motorradfahrer mit 169 km/h statt der erlaubten 100 km/h. Die Polizei konnte ihn gleich nach der Messung anhalten, der Führerschein wurde ihm sofort abgenommen.