Am Sonntagnachmittag ist es in der Martinswand bei Zirl in Tirol zu einem tragischen Kletterunfall gekommen. Ein 51-jähriger Innsbrucker wurde in der Wand von einem herabstürzenden Felsbrocken getroffen und schwer verletzt. Die Bergung mit dem Hubschrauber erwies sich als überaus schwierig.
Der 20 Zentimeter große Stein traf den Tiroler mit voller Wucht am Kopf und spaltete den Helm. Der Mann erlitt dadurch schwere Kopfverletzungen. Ein nachkommender Kletterer konnte Erste Hilfe leisten und die Rettung informieren.
Da sich der Unfall an einer schwer zugänglich Stelle ereignete, war die Bergung des Kletterers äußerst schwierig. Die Retter mussten sich von einem Hubschrauber abseilen, um zu dem Verletzten zu gelangen. Nach der Bergung und Erstversorgung wurde er in die Innsbrucker Klinik geflogen.