Am Freitag kam es im Frühverkehr auf der Wiener Außenring-Autobahn zu einem schweren Unfall. Zwei Schwestern im Alter von 19 und 22 Jahren wurden getötet.
Kurz vor 7:30 Uhr kam es zum folgenschweren Unfall. Zwei Schwestern waren vermutlich mit ihrem Vater in einem serbischen Auto mit Wohnwagenanhänger unterwegs. Der Anhänger geriet ins Schleudern, das Fahrzeug kam zum Stillstand.
Als die beiden Schwester ohne Warnweste aus dem Unfallfahrzeug kletterten und sich kurz auf der Fahrbahn befanden, wurden sie offenbar im dichten Nebel von einem nachkommenden Kastenwagen erfasst. Vermutlich wollten sie sich in Richtung Pannenstreifen in Sicherheit bringen.
Die Rettungskräfte fanden die beiden Frauen am Asphalt, sie starben noch am Unfallort. Der Lenker des Kastenwagens wurde leicht verletzt, der Vater der Schwestern blieb unverletzt. Beide wurden vom Kriseninterventionsteam betreut.
Dichter Nebel
Drei weitere Unfallbeteiligte wurde leicht verletzt und in umliegende Kliniken gebracht. Der alarmierte Notarzthubschrauber musste wegen dichten Nebels wieder abdrehen. Die A21 war im Bereich Knoten Steinhäusl zwischen Hochstraß und Alland etwa drei Stunden lang gesperrt.
Stau auch auf der S5
Auch die Ausweichstrecken waren überfüllt, in Wien staute es auf der Westeinfahrt, der Grünbergstraße und der Altmannsdorfer Straße. Der Verkehr wurde auch über die Stockerauer Schnellstraße (S5) umgeleitet. Doch bei Grafenwörth kam es in Richtung Stockerau zu einem weiteren schweren Unfall, ein Auto krachte gegen die Leitschiene, der Fahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt.
Der rechte Fahrstreifen war gesperrt, es gab drei Kilometer Stau. Ein Notarzthubschrauber landete an der Unfallstelle und flog den Schwerverletzten ins Landesklinikum St. Pölten. Ein Leichtverletzter wurde in ein Krankenhaus gebracht.