Sechs Babys starben nach Stromausfall im Spital

Sechs Neugeborene sind nach einem Stromausfall im Krankenhaus verstorben. (Symbol)
Sechs Neugeborene sind nach einem Stromausfall im Krankenhaus verstorben. (Symbol)Bild: imago stock & people
Nach eine Stromausfall in San Félix in Venezuela, sind in einer Klink sechs Neugeborene ums Leben gekommen.

Die sechs Babys waren alle mit einem Lungenleiden zur Welt gekommen, deshalb waren sie in der Säuglingsstation der Klinik in San Félix an Beatmungsgeräte angeschlossen. Selbstständig konnten die Kleinen noch nicht atmen.

Als am Mittwoch der Strom in der Gegend rund ums Spital ausgefallen war, hatten Ärzte und Eltern der Kleinen versucht, sie währenddessen manuell zu beatmen. Leider vergeblich, wie Jesús Hernández, ein Mitglied einer Hilfsorganisation, den Medien berichtete,. Nach etwa vier Stunden waren alle sechs Babys verstorben.

"Wer übernimmt Verantwortung?"

Leider sind Stromausfälle und solche dadurch verursachten tragischen Vorfälle im Land keine Seltenheit. Bis zu zwei Unterbrechungen der Stromversorgung täglich gebe es allein an jener Klinik. "Wer übernimmt die Verantwortung für diese Morde?", fragt nun der Oppositionspolitiker José Olivares. Zumindest in den Krankenhäusern müsse die Stromversorgung sichergestellt sein.

Die schwere Wirtschaftskrise in Venezuela wirkte sich auch auf die Gesundheitsversorgung des Landes aus: Medikamente und moderne medizinische Geräte fehlen vielerorts. Die Regierung macht die Opposition für die schlechten Infrastrukturzustände verantwortlich, während diese Versäumnissen der Behörden die Schuld gibt.

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(ek)

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