Sechs junge Afghanen aus Kühllaster gerettet

Über 30 Stunden dürften sechs jugendliche Flüchtlinge aus Afghanistan in einem ungarischen Kühllaster gefroren haben, bevor sie am Samstag in Arnoldstein in Kärnten entdeckt wurden. Die Volkshilfe Wien bittet unterdessen um Spenden für die in die ehemalige Zollwacheschule in Wien-Erdberg übersiedelten Flüchtlinge.

Über 30 Stunden dürften sechs jugendliche Flüchtlinge aus Afghanistan in einem ungarischen Kühllaster gefroren haben, bevor sie am Samstag in Arnoldstein in Kärnten entdeckt wurden. Die bittet unterdessen um Spenden für die in die ehemalige Zollwacheschule in Wien-Erdberg übersiedelten Flüchtlinge.

Kurz nach dem Grenzübergang Thörl-Maglern in Kärnten machten die Burschen im Alter von 15 bis 17 Jahren mit Klopfgeräuschen auf sich aufmerksam. Der 33-jährige Lenker öffnete den Laderaum, woraufhin die sechs Insassen flüchteten.

Die Polizei suchte und fand die jungen Afghanen kurze Zeit später. Zwei von ihnen hatten sich auf der Flucht leicht verletzt, zudem waren alle sechs Burschen stark unterkühlt.

Die Jugendlichen waren von Schleppern im Hafen von Patras in Griechenland auf der Ladefläche des ungarischen Sattelanhängers versteckt worden. Der Lenker gab an, nichts von den blinden Passagieren gewusst zu haben, was die Afghanen auch bestätigten. Sie wurden nach der medizinischen Versorgung am Samstagabend der italienischen Polizei übergeben.

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