Sechs Monate bedingte Haft für Bus-Schützen

Bild: Denise Auer

Marvin H. (19) musste sich heute wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung vor Gericht verantworten Der Wiener soll im Jänner in Liesing aus Zorn mit einer Gaspistole auf einen Bus der Linie 60A geschossen haben. Er kam mit einer bedingten Haftstrafe von sechs Monaten davon.

Marvin H. (19) musste sich heute wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung vor Gericht verantworten Der Wiener soll im Jänner in Liesing aus Zorn mit einer Gaspistole auf einen Bus der Linie 60A geschossen haben.
Der Bursche hatte am Dreikönigstag mit Freunden versucht, den Bus zu erwischen.  Doch der 60A-Lenker fuhr fahrplangemäß los und wartete nicht auf die Jugendlichen.

Aus Zorn zog Marvin H. daraufhin eine CO2-Pistole und feuerte auf den Linienbus. Die 
Kugeln durchschlugen die Heckscheibe. Zum Glück wurde niemand verletzt. Die 13 Fahrgäste und der Busfahrer kamen mit dem Schrecken davon. Durch Zeugenaussagen von Anrainern konnte der Angeklagte schließlich ausgeforscht werden. Er ist wegen mehrerer Delikte amtsbekannt und wurde bereits zu bedingten Haftstrafen verurteilt. 

Auch diesmal kam er mit einem milden Urteil davon: Die Richterin verurteilte ihn zu sechs Monaten bedingter Haft. Der Spruch ist noch nicht rechtskräftig. 

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