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Sechs Tote bei Tornado im US-Staat Mississippi

Heftige Unwetter sind über den Süden und Osten der USA gezogen. Häuser wurden zerstört, der Strom fiel vielerorts aus.

Heute Redaktion
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Ein gewaltiger Tornado hat im US-Bundesstaat Mississippi mindestens sechs Menschen getötet. Das teilte der Katastrophenschutz des südlichen Bundesstaates am Sonntagabend bei Twitter mit. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Die nationale Wetterbehörde NOAA hatte zuvor am späten Nachmittag vor möglichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 330 Kilometern pro Stunde gewarnt. Es handle sich um sich ein "außergewöhnlich seltenes Ereignis", hieß es.

Tornado-Warnungen gab es am späten Abend auch für Teile der benachbarten Bundesstaaten Alabama und Tennessee. Dort könnten einzelne Windböen Geschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern erreichen. In einzelnen Fällen sei auch mit schwerem Hagel zu rechnen, hieß es weiter. Hagelkörner könnten der Wetterbehörde zufolge einen Durchmesser von bis zu fünf Zentimeter haben.

Die Gouverneurin von Alabama, Kay Ivey, hatte bereits im Vorfeld den Notstand erklärt. Es wird erwartet, dass sich die Unwetter weiter bis Georgia, South Carolina und North Carolina im Südosten ausbreiten.

Weitere Staaten im Süden der USA waren Medienberichten zufolge bereits im Tagesverlauf von heftigen Unwettern betroffen. In Texas war demnach bereits am Morgen ein Tornado bestätigt worden. Im Bundesstaat Louisiana hatten heftige Stürme den Berichten zufolge rund 300 Häuser beschädigt oder ganz zerstört.

Jeweils Zehntausende Haushalte in Louisiana, Mississippi und Alabama waren zeitweise ohne Strom.

Auch für den Ostermontag werden in weiten Teilen der USA weitere Unwetter erwartet