Österreich

Sechs Tote: Gutachter belastete Bus-Lenker

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:59

Das Bus-Unglück auf der A21 mit sechs Toten und 33 Verletzten: Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und beauftragter Experten belasten jetzt den Lenker. Demnach soll er den Sicherheitsabstand zu dem vor ihm fahrenden Lkw nicht eingehalten haben. Gegen den Serben (56) wurde Anklage erhoben. Ihm drohen drei Jahre Haft.

Das Todesdrama von Heiligenkreuz (NÖ) in der Rückblende: Am 22. Februar, kurz nach Mitternacht, kracht der großteils mit Kosovo-Albanern besetzte Reisebus auf dem Weg nach Deutschland fast ungebremst in das Heck eines Lkw. Dann die Horror-Szenen: Überlebende laufen blutüberströmt über die Fahrbahn, andere schreien eingeklemmt zwischen den Sitzreihen um Hilfe.

Sechs Menschen sterben in dieser Nacht, 33 Insassen werden teils schwer verletzt - darunter der Buslenker (56). Er muss sich wegen fahrlässiger Gemeingefährdung vor Gericht verantworten. Denn: Laut Staatsanwaltschaft war der Tiefenabstand zum Lkw zu gering.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen