Seehofer will Vorbild bei Seerettung sein

Deutschland will "im Geiste der europäischen Solidarität" 40 der 65 geretteten Migranten aufnehmen, die mit der "Alan Kurdi" in Malta anlegen durften.

Nachdem Malta der "Alan Kurdi" doch erlaubt hat, mit 65 aus dem Mittelmeer geretteten Migranten anzulegen, versprach Deutschlands Innenminister Horst Seehofer sofort, "im Geiste der europäischen Solidarität" 40 Menschen aufzunehmen. Gleichzeitig forderte er "jetzt schnell einen tragfähigen und funktionierenden" Verteilmechanismus.

"Wir drängen weiter intensiv darauf", bekräftigte am Montag einer seiner Sprecher. Doch außer Seehofer hat sich in der EU noch niemand gemeldet, der die restlichen 25 Migranten aufnehmen will. Außerdem sitzen auf Malta noch 58 weitere, von der Küstenwache gerettete Menschen, die der Inselstaat gerne loswerden möchte. (red)

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