Seelsorger verging sich an Schüler (15)

Bild: justiz.gv.at

Trauerhilfe wurde zu einem Fall für's Gericht: Ein Gottesmann soll die Finger nicht von einem Schüler (15) gelassen haben - nun stand der Verdächtige wegen Missbrauchs vor Gericht. Der Richter zeigte sich christlich milde: Nur 6 Monate bedingte Haft.

Trauerhilfe wurde zu einem Fall für's Gericht: Ein Gottesmann soll die Finger nicht von einem Schüler (15) gelassen haben – nun stand der Verdächtige wegen Missbrauchs vor Gericht. Der Richter zeigte sich christlich milde!
Seelsorger Christian sollte sich um einen Schüler (15) kümmern, der am Tod seines Neffen verzweifelte. Doch statt Trost zu spenden, kam der Gottesmann in Versuchung und konnte angeblich die Finger nicht von dem ihm anvertrauten Burschen lassen.

Bei zwei Gesprächen in der elterlichen Wohnung und in einer Kapelle, soll der Theologe dem Jugendlichen Fotos von nackten Männern gezeigt und ihn unsittlich berührt haben. Der 15-Jährige zeigte den Seelsorger an. 

Der Angeklagte zeigte sich am Donnerstag vor Gericht nicht geständig. Die Vorwürfe seien "erfunden". Das Urteil – 6 Monate bedingte Haft wegen Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses – ist bereits rechtskräftig.  

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