Eine Seilschaft aus Tschechien ist am Sonntag in der Pallavicinirinne unterhalb des Großglockners (Bezirk Spittal) in Kärnten in Bergnot geraten. Ein Mitglied der Gruppe wurde von einem Eisbrocken am Unterarm getroffen und schwer verletzt. Der Mann wurde von Bergrettern aus Heiligenblut aus der Rinne geborgen und mit dem Hubschrauber Martin 4 ins Bezirkskrankenhaus Lienz in Osttirol geflogen.
Laut Polizeiangaben bestand die Gruppe ursprünglich aus vier Männern und einer Frau. Zwei Männer wählten den sogenannten Aschenbrennerweg um zum Gipfel zu gelangen und bekamen daher vom Unglück nichts mit. Die übrige Dreierseilschaft wollte über die Pallavicinirinne aufsteigen.
Etwa 100 Meter unterhalb der Scharte löste sich jedoch ein Eisbrocken mit einem Meter Durchmesser und verletzte den Mann.