Eigentlich hätte am Dienstag mit dem Triathlon eines der großen Highlights in Paris steigen sollen. Doch aufgrund der mangelhaften Wasserqualität der Seine wurde das Rennen abgeblasen - um 4 Uhr morgens.
Starter Luis Knabl ist angefressen: "Ehrlich gesagt bin ich richtig sauer, das ist ja kein Dorf-Triathlon hier."
In Paris werden die Sorgenfalten immer größer, es gibt nur noch zwei Ausweichtermine, sonst droht sogar eine Absage oder eine Umstellung auf einen Duathlon: Statt 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen wären das dann 5 km Laufen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.
"Ich finde, dass man das Rennen trotz der Wasserqualität durchziehen muss. Es ist ja nicht so, dass wir hier den Fluss austrinken. Wir schwimmen 1,5 km, das war es dann", ärgert sich Knabl bei der Tiroler Tageszeitung weiter.
"100 Leute aus meinem Umfeld haben sich aufgemacht, um hier zuzuschauen. Ich hoffe, Sie sind nicht umsonst gekommen", meint der Tiroler.
Sehr viel hängt vom Wetter ab. Bleibt es trocken, dann lebt die Chance auf den regulären Triathlon. Sollten wieder große Regenmassen niedergehen, bedeutet das auch weitere Verschmutzung der Seine.