Seisenbacher-Auslieferung "nicht absehbar"

Der in der Ukraine geschnappte Justizflüchtling Peter Seisenbacher wurde wieder freigelassen. Ob (und wann) er ausgeliefert wird, steht nicht fest.
Der zweifache Judo-Olympiasieger Peter Seisenbacher hätte sich eigentlich am 16. Dezember 2016 vor einem Wiener Gericht verantworten müssen.

Er soll in seinem Wiener Judo-Verein zwischen 1997 und 2004 minderjährige Mädchen missbraucht haben. Doch er blieb seinem Gerichtstermin fern und floh aus Österreich.

Monatelang suchten die Ermittler nach Seisenbacher, erst vor kurzem wurde er in einer Wohnung in Kiew verhaftet. Österreich hat ein Auslieferungsverfahren gestartet.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. 40 Tage später wurde Seisenbacher nun wieder aus der Haft entlassen. "Das Auslieferungsverfahren wird auf freiem Fuß fortgesetzt", bestätigt sein Anwalt Bernhard Lehofer.

Der Judoka muss sich in dieser Zeit "zur Verfügung halten" und darf die Ukraine nicht verlassen. Bisher steht jedoch nicht fest, wann das sein wird. Der Termin für die Übergabe an die Wiener Justiz sei nicht absehbar, meint Lehofer. (red)

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