Seit 4 Jahren: Zutritt verboten

Keine Aussicht auf Aussicht - so lässt sich der traurige Zustand des beliebten Aussichtspunkts am Leopoldsberg in Döbling zusammenfassen: Seit vier Jahren erwartet Romantiker und Touristen statt des erhebenden Blickes auf Stadt und Donau eine Baustelle.

Keine Aussicht auf Aussicht – so lässt sich der traurige Zustand des beliebten Aussichtspunkts am Leopoldsberg in Döbling zusammenfassen: Seit vier Jahren erwartet Romantiker und Touristen statt des erhebenden Blickes auf Stadt und Donau eine Baustelle.

Die Tür zur – von teils mittelalterlichen Mauern umgebenen – Aussichtsplattform ist verrammelt. Die Kapelle aus dem 17. Jahrhundert ist zwar eingerüstet, gebaut wird aber laut „Wiener Zeitung“ seit mehreren Jahren nicht. Schuld daran soll der – auch aus schillernden Künstlerkreisen bekannte – Bauherr Alexander Serda sein.

Sogar der Pfarrer der Leopoldskapelle, Roman Krekora, klagt über den Architekten: Dieser lasse ihn nur gegen Voranmeldung und in Begleitung in seine eigene Kirche. Informationen zum Baubeginn erhalte selbst er auch auf gezielte Nachfrage nicht.

Ähnlich geht es dem Döblinger Bezirksvorsteher Adi Tiller (VP). Er will sich jetzt nicht länger von Serda auf den baldigen Start der Renovierungsarbeiten vertrösten lassen. Seine Forderung: „Zumindest die Kirche soll schon im nächsten Sommer wieder für Besucher geöffnet werden.“

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