Seite gehackt: "Hello Kitty"-Store sorgte für Wirbel

Im Vorfeld der Stichwahl sprachen zahlreiche Politiker und Promis Wahlempfehlungen für den Sonntag aus. Für heftige Diskussionen sorgte allerdings die Wahlempfehlung eines "Hello Kitty"-Stores für FPÖ-Kandidat Norbert Hofer.

Im Vorfeld der Stichwahl sprachen zahlreiche Politiker und Promis Wahlempfehlungen aus. Für heftige Diskussionen sorgte allerdings die Wahlempfehlung eines "Hello Kitty"-Stores für FPÖ-Kandidat Norbert Hofer. Wenig später wurde bekannt, dass die Seite gehackt worden war. 

Der Wahlkampf für die Hofburg hat die sozialen Netzwerke in den vergangenen Wochen polarisiert und politisiert. Zahlreiche Promis, Politiker aber auch Privatpersonen gaben Wahlempfehlungen für einen der beiden Kandidaten ab. Dass nun ein "Hello Kitty"-Franchise-Store in Wien auf Facebook ebenfalls eine Wahlempfehlung abgab, ging vielen Facebook-Nutzern allerdings zu weit.

Das Geschäft in der Lugner City forderte in einem Posting am Samstag dazu auf, FPÖ-Kandidat Norbert Hofer zu wählen. Die Begründung: "VdB mag eh keine Kreuze und glaubt nicht an Gott, also verschonen wir ihn doch damit", außerdem möge Alexander Van der Bellen keine Katzen, so der Wortlaut.

In der Nacht auf Sonntag meldete sich der Store nochmal auf Facebook und gab bekannt, dass die Seite gehackt worden war: "Weder hello Kitty noch Hello Kitty Store, noch medicare hat irgendwelche politischen Absichten oder Motivationen. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und wünschen unseren Fans weiterhin viel Freude mit einer politisch unabhängigen Hello Kitty!"

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